Aus unserem letzten Gemeindebrief

"Der Mensch wurde geschaffen, um eine Kostbarket in der Welt zu sein,
und eine Kostbarkei in der nächsten Welt.
Es fragt sich bloß, ob er den Adel erwerben will,
zu dem er geschaffen ist".

Diese Worte aus einer alten norwegischen Chronik (um 1250),
der "Konnungsskuggsja", dem "Königsspiegel",
berühren die Frage nach dem Menschlichen in uns, nach dem,
wozu wir veranlagt sind, aber was wir nur selber aus uns machen können.

Sie können uns auch anregen, jetzt zu Weihnachtszeit die Frage neu zu stellen:    
was kann ich den Menschen schenken, denen ich zu diesem Fest
eine Gabe zukommen lassen will? Der Familie, den Freunden, aber
vielleicht auch manchem, der ganz besonders einer Zuwendung bedarf?

"Du bist eine Kostbarkeit in der Welt! Auch Du bist
von der göttlichen Welt gedacht, geschaffen, geliebt! Auch Du trägst Adel in Dir!"

An einzelne Menschen still so zu denken, könnte ein modernes
Weihnachtsgeschenk sein. Ein Geschenk, der dem König der Könige,
dem Christus im Schenken Raum gibt.



Giuseppe Maria Crespi (1723)