LEBENSFRAGEN - LEBENSFÜHRUNG

Anregungen gewinnen aus Lebens-Beobachtung, Biographien, Kunst, Religion und Anthroposophie

V O R T R Ä G E    u n d    S E M I N A R E
verantwortlich Engelbert Fischer und Gwendolyn Fischer


Wenn unser Lebenslauf so gelingen soll, wie wir es uns selber erhoffen, dann braucht er Führung.
In älteren Zeiten - und zum Teil auch heute noch - gab es vielfältige Instanzen und Autoritäten, die zu jeder Lebensfrage eindeutige Antworten hatten und Richtlinien gaben. Heute müssen wir lernen, gegenüber den Herausforderungen unserer Zeit eigene Antworten zu finden, d.h. unsere Lebensführung selbst zu ergreifen und zu verantworten. Die hier angezeigten Vorträge und vertiefenden Seminarstunden wollen dazu Anregungen geben.

VERLAUF DER WOCHENENDEN FÜR SEMINAR-TEILNEHMER

Freitag:    18:30h   Eröffnungsrunde bzw. Wiederholung des Vorangegangenen
                 20:00h   Vortrag (öffentlich)

Samstag:  10:00h   Vertiefung des Themas in Beitrag und Gespräch
                 11:45h   Künstlerische Arbeit (erster Block: Eurythmie)
                 13:00h   Gemeinsames Mittagessen in nahe gelegenen Lokalen möglich
                 14:30h   Künstlerische Arbeit
                 14:45h   Vertiefung des Themas in Beitrag und Gespräch
                 17:30h   Gemeinsame "Ernte" und Vorblick

ORT:   Freie Waldorfschule Graz, St. Peter - Hauptstr. 182, Musiksaal und Nebenraum

KOSTENBEITRAG:   Einzelvortrag:  8 Euro, Vortrag und Seminar:  30 Euro

Die Vorträge sind öffentlich und können einzeln besucht werden.
Für die Seminartage erbitten wir, soweit möglich, verbindliche Voranmeldung.

AUSKUNFT und ANMELDUNG ZUM SEMINAR:
E. und G. Fischer, Messendorfberg 64, 8042 Graz

Tel.: 0316/402 996 oder 0316/401 403    Email: gwendolynfischer@web.de

T E R M I N E

Freitag, 2.10.2009, 20h und Samstag, 3.10.2009, 10h
Handeln lernen aus eigener Verantwortung
Wie viele Gesetze, Strukturen und Traditionen bestimmt und getragen haben, merkt man erst, wenn sie wegbrechen und nicht mehr gelten. Das Entlassen-Sein in die Entscheidungsfreiheit wird leicht zum Gefühl schutzloser Überforderung. Zugleich wächst aber auch das Bedürfnis, Selbstgestalter des eigenen Schicksals zu werden. Wie entdecke ich, wer "ich" bin?
Vortrag: Gwendolyn Fischer

Freitag, 30.10.2009, 20h und Samstag, 31.10.2009, 10h
Sterbe-Begleitung - wohin denn?
Vom Sterben und vom Leben danach kann man heute vieles wissen, weil der Vorhang zur Welt der Verstorbenen dünn geworden ist. Daher bestätigen eigene Erfahrungen, was die Geisteswissenschaft dazu zu sagen hat. Aus solchem Wissen kann man Sterbenden und Verstorbenen noch ganz anders Beistand sein. Viele auch praktische Fragen erscheinen im neuen Licht.
Vortrag: Engelbert Fischer

Freitag, 4.12.2009, 20h und Samstag, 5.12.2009, 10h
Ich bin noch anderswo her
Laut einer Umfrage in Deutschland haben 65% der Befragten das Gefühl, dass ihr Dasein in der Welt noch andere Wurzeln hat als in Vererbung und Umwelteinfluss. Ist das nur ein Gefühl - oder ist es Wahrheit? Phänomene aus der Embryologie können auf andere Wurzeln in der Geistwelt und den vorgeburtlichen Weg des Menschen zur Inkarnation deuten. Daraus kann nicht nur vertiefter Respekt vor einer Schwangerschaft entstehen, sondern auch ein Bewusstsein, dass wir unserem eigenen Leben vor der Geburt verantwortlich bleiben.
Vortrag: Dr. Martin Gmaindl, Gynäkologe

Freitag, 8.1.2010, 20h und Samstag, 9.1.2010, 10h
Mann- und Frau- Sein heute
Was ist heute neu an diesem Ur-Thema der Menschheit?
Neu ist, dass ohne tieferes Verständnis des anderen Geschlechtes und seiner Wesensart kaum eine Beziehung noch dauerhaft gelingt (wie die Statistik zeigt).
Neu ist auch, dass das eigene Mann- bzw. Frau-Sein gelernt und selber ergriffen werden will, und dass in der Naturgegebenheit eine Kulturaufgabe wartet, die reiche Frucht tragen kann für die Biographie.
Vortrag: Engelbert Fischer

Freitag, 5.2.2010, 20h und Samstag, 6.2.2010, 10h
Leid und Krankheit - eine Chance?
Das Leid der Mitmenschen ist sicher eine Chance, das Mit-Leid zu üben. Kann man auch das eigene Leid, die eigene Krankheit nicht nur als Unglück und hinzunehmendes Schicksal, sondern auch als Chance sehen lernen? Chance wozu? Und Heilung: was ist das dann?
Vortrag: Johannes Lauten (Essen)

Freitag, 5.3.2010, 20h und Samstag, 6.3.2010, 10h
Der Traum - der Schlaf - wo sind wir in der Nacht?
Träume sind nicht nur Schäume! Es gibt auch manchmal solche, die etwas ins Bewusstsein spiegeln aus der Welt, in der wir im Schlaf sind und in der wir Impulse für unser Tagesleben gewinnen können.
Welche Bedeutung hat das WIE unseres Einschlafens und Aufwachens?
Vortrag: Gwendolyn Fischer

Freitag 23.4.2010, 20h und Samstag 24.4.2010, 10h
Angst und Schuld - wie komme ich damit zurecht?
Kaum jemand muss heute erst "ausziehen, das Fürchten zu lernen". Und wer sich für schuldlos hält, hat nur noch nicht ordentlicht hingeschaut. Ängste und Schuldgefühle erweisen sich - mehr oder weniger berechigt - als anhänglichste und belastende Begleiter unseres Lebens. Kann man davon freier werden - und wie?
Vortrag: Gwendolyn Fischer

Freitag 28.5.2010, 20h und Samstag 29.5.2010, 10h
Meditation und Gebet
Die weit verbreitete Sehnsucht nach "Spiritualität" ist die Sehnsucht, die geistige Dimension unseres Mensch-Seins zum Leben zu erwecken. Meditation und Gebet können Wege dazu werden. Aber: ein Sich-Versenken in die eigene Gefühlswelt ist noch nicht zielführend: die schönsten Empfindungen können trügen. Auch eine blind-gläubige Zuwendung zu Gott und das Sprechen von Gebetsworten kann enttäuschen: hat wirklich jemand zugehört? - Worauf kommt es an, wenn Meditation und Gebet das geistige Leben wecken sollen?
Vortrag: Engelbert Fischer,
Mitwirkend: Gwendolyn Fischer und Volker Mastalier

Freitag 25.6.2010, 20h und Samstag 26.6.2010, 10h
Woher kommt das Böse?
Kommt es etwa auch "aus Gottes Hand"? - Was schon die Schlange im Paradies versprach "...und ihr werdet wissen, was gut und böse ist", ist ein Arbeitsauftrag, auch heute hoch aktuell. Denn unverhüllt, aber auch in vielerlei maskierter Gestalt begegnen wir den Widerkräften als dem Bösen - in der Welt, aber auch in der eigenen Seele wirkend.
Was will die Begegnung mit dem Bösen von uns? Welche Signaturen lassen das Böse in uns erkennbar werden? - Wie steht Christus zu dem Bösen?
Vortrag: Gwendolyn Fischer, Engelbert Fischer