Die österreichische Gemeindeentwicklung
1927 erbat eine interessierte Gruppe in Wien brieflich von Dr. Rudolf Köhler, einem Priester der Christengemeinschaft, Vorträge über die christliche Erneuerung. Da er selbst verhindert war, bat er seinen Freund Dr. Rudolf Frieling (1901-1986), der dann nach Rittelmeyer und Bock 1959 der dritte Erzoberlenker wurde, ihn zu vertreten. Das Echo dieser Vorträge führte dazu, dass noch im selben Jahr beide, Frieling und Köhler, die Arbeit in Wien und Mödling aufnahmen. So konnte schon nach wenigen Monaten die Gemeinde offiziell begründet werden.
Immer wieder kam es auch aus den Bundesländern zu Bitten um Vorträge, Taufen oder Bestattungen, denen man von Wien aus zu entsprechen suchte. Schließlich kam es 1949 zur Gründung der Salzburger Gemeinde, 1988 der Grazer Gemeinde, die vorher schon von Wien aus als Tochtergemeinde betreut worden war.
Gegenwärtig bestehen die drei Gemeinden Wien, Salzburg und Graz mit Pfarrer am Ort, und die Tochtergemeinden in Linz und Kärnten und in Wien-Mauer, die von Wien bzw. Graz aus regelmäßig betreut werden. In Innsbruck besteht eine Arbeitsgruppe.KAI
Siehe hierzu Festschrift zum 70jährigen Bestehen der Christengemeinschaft in Österreich: „Das Werden einer Christengemeinschaft“, Eigenverlag 1997
